Hochzufriedene Teilnehmer bei der TGA-Tagung „Technik im Krankenhaus“

Mit zahlreichen Informationen im Gepäck und auf dem neuesten Stand der Technik, so verließen die Teilnehmer am 03. November 2021 die achte TGA-Konferenz „TECHNIK im KRANKENHAUS“.  Ganz gleich ob digital zugeschaltet oder live vor Ort, die Zuhörer erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit insgesamt 13 Redebeiträgen. Durch den Tag führte Martin Krammer, Präsident des ÖVKT (Österreichischer Verband der Krankenhaustechniker). Zur angenehmen Atmosphäre trug auch die Umgebung bei, denn die Tagung fand im Apothekertrakt des österreichischen Schlosses Schönbrunn statt. Das historische Ambiente bot eine sehenswerte Kulisse für die Konferenzstände, die das Vortragsangebot ergänzten. Als Experte für Trinkwasserhygiene und als Konferenzpartner war SCHELL Österreich natürlich in Wien dabei und nutzte die von allen Seiten herbeigesehnte Chance zum direkten Austausch mit den Fachkräften, die zahlreich den SCHELL Stand besuchten.

Impulsvortrag zu Pseudomonas aeruginosa

Mit dem SCHELL Team vor Ort war Dr. Peter Arens, Trinkwasserexperte bei SCHELL, der die Zuhörer mit seinem Vortrag zum Thema „Pseudomonas aeruginosa in Trinkwasser-Installationen von Gesundheitseinrichtungen“ begeisterte. Im Gegensatz zu „Legionella“, den bekannten Legionellen, ist der Krankheitserreger in der SHK-Branche noch deutlich weniger geläufig, aber nicht weniger gefährlich. Häufig ist er in Siphons nachzuweisen. Tückisch dabei ist, dass schon einzelne kontaminierte Bauteile wie Wasserzähler, Absperreinrichtungen, Druckerhöhungsanlagen und Sanitärarmaturen eine ganze Installation „infizieren“ können.

Den Unterschied macht die trockene Prüfung

Es lohnt sich also, auf vermeintlich nebensächliche Details, wie die trockene Dichtheitsprüfung von Bauteilen, zu achten. Denn ein Befall der Trinkwasser-Installation mit Pseudomonas aeruginosa erfolgt oftmals über Produkte, die beim Herstellungsprozess mit kontaminiertem Wasser geprüft wurden. Nach der Prüfung verbleiben Flüssigkeitsrückstände innerhalb der Bauteile, in denen sich die Bakterien in der Zeit zwischen Prüfung und Installation ungehindert vermehren können. Nach Einbau der kontaminierten Elemente kann der Erreger die gesamte nachgelagerte Trinkwasser-Installation besiedeln. SCHELL prüft schon seit Jahren seine Sanitärarmaturen ausschließlich trocken und liefert Kunden dadurch wertvolle Unterstützung, sich vor Pseudomonas aeruginosa zu schützen. Denn Vorbeugen ist besser als eine teure Sanierung. 

Anregungen für den Erhalt der Trinkwasserhygiene

Weiter vertieft wurde das Thema Trinkwasserhygiene in Fachgesprächen mit dem SCHELL Österreich Team am SCHELL Stand. Die dort ausgestellten Sanitärarmaturen, die unter anderem optimal im Gesundheitsbereich einsetzbar sind, und die Funktionswand mit dem Wassermanagement-System SWS boten eine anregende Gesprächsgrundlage. Mit zahlreichen neuen Informationen versorgt verließen die Gäste hochzufrieden die TGA-Tagung „Technik im Krankenhaus“. 

 

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