Senioren- und Pflegeheime: Schutz und Sicherheit haben Priorität

In Senioren- und Pflegeheimen werden sogenannte „vulnerable“ Gruppen begleitet und betreut – Menschen, die betagt und geschwächt sind, deren Immunsystem nicht gut funktioniert oder deren Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt ist. Hier gelten in vielen Bereichen besondere Regeln, auch was die Trinkwasserhygiene und den Betrieb der Trinkwasser-Installation betrifft. Denn Krankheiten, die beispielsweise durch Legionellen hervorgerufen werden können, sind für diese Menschen erheblich gefährlicher als für junge, gesunde. Daher sollten in Senioren- und Pflegeeinrichtungen spezielle Ausstattungsmerkmale wie Verbrühungsschutz oder aber regelmäßige automatische Stagnationsspülungen zum Tragen kommen. 

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Gerade in Gebäuden, in denen sich Menschen mit einem geschwächten Immunsystem befinden, ist eine Kontamination der Trinkwasser-Installation mit gesundheitsgefährdenden Bakterien besonders kritisch. Um dies zu verhindern, müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Es kommt hier auf die Qualität der verbauten Produkte, die fachgerechte Planung und den sachgerechten Betrieb an. Hier liefert SCHELL wertvolle Unterstützung und geeignete Produkte.

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Legionellen und andere Bakterien dürfen sich nicht ungehindert vermehren.

Trinkwasserhygiene bestmöglich unterstützen 
Um eine einwandfreie Trinkwasserhygiene bereitzustellen, gilt es generell, eine übermäßige Vermehrung von Bakterien zu verhindern. Die drei relevanten Parameter sind Nährstoffe, Temperatur und Zeit. Um Nährstoffe für die unliebsamen Organismen zu minimieren, sollten ausschließlich Produkte mit mikrobiologisch geprüften Werkstoffen gemäß DVGW W 270 eingebaut werden. Temperaturen müssen im Warmwasserbereich über 55 °C liegen, im Kaltwasserbereich bei max. 25 °C. Durch die Verlegung der Leitungsstränge in unterschiedlichen Schächten wird ein gegenseitiges Aufheizen bzw. Abkühlen verhindert. Der dritte Faktor Zeit betrifft den Betreiber, denn er ist für den bestimmungsgemäßen Betrieb verantwortlich. Das bedeutet: Alle drei Tage (72 Stunden) muss er für einen vollständigen Wasserwechsel über die Entnahmestellen sorgen. 

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Auf der sicheren Seite mit SCHELL SWS
Mit dem SCHELL Wassermanagement-System SWS lässt sich all dies digital und automatisch regeln. Vernetzte elektronische Armaturen steuern den Wasserwechsel in der gesamten Trinkwasser-Installation und minimieren die Wartungs- und Instandhaltungskosten, zumal der personelle Aufwand reduziert wird. Selbst in alten, überdimensionierten Installationen kann eine für die Hygiene notwendige turbulente Strömung über die angesteuerten Entnahmestellen sichergestellt werden. So wird verhindert, dass Bakterien die kritische Wachstumsgrenzen überschreiten. Das Wassermanagement-System kann im gesamten Gebäude oder nur in ausgewählten Bereichen eingesetzt werden. Temperaturfühler überwachen die Temperaturen im Trinkwasser. Alle Maßnahmen und Temperaturen werden aufgezeichnet. So wird die Trinkwasserhygiene dokumentiert und Betreiber werden bei der Einhaltung der VDI 6023 unterstützt. 

Ortsunabhängige Überwachung mit SMART.SWS
Zudem kann die Trinkwasserqualität komfortabel via SCHELL SMART.SWS überwacht werden. Mit dem ergänzenden Online-Service hat der Nutzer weltweit Zugriff auf die Trinkwasser-Installation. Die Daten werden natürlich verschlüsselt übertragen. Besonderer Vorteil für Pflege- und Seniorenheime, die oftmals aus mehreren Gebäuden bestehen: Das Facility Management kann die Armaturen mit SMART.SWS gebäudeübergreifend steuern und überwachen. In der Folge werden Zeit und Kosten gespart, und eine effiziente Wartungsplanung lässt sich mühelos umsetzen.

Praktische Alternative: Bluetooth-Modul 
Alternativ macht das SSC Bluetooth-Modul® die elektronischen Armaturen bluetoothfähig und ermöglicht somit den Datenaustausch via direkter Funkverbindung zwischen dem Smartphone oder Tablet und der SCHELL Armatur. Mit dem Bluetooth-Modul® und der kostenlosen von SCHELL entwickelten App für iOS und Android lassen sich die Armaturen programmieren. Darüber hinaus können Zusatzfunktionen bei der Programmierung von Stagnationsspülungen eingerichtet werden.

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Ideale Produkte für Neubau und Sanierung
Für kritische Anwendungsbereiche wie Senioren- und Pflegeheime hat SCHELL optimale Produkte im Portfolio: Viele der Armaturen für Waschtisch, Küche, Dusche, WC und Urinal sind mit Infrarotsensor für berührungsloses Auslösen und automatische Stagnationsspülungen ausgestattet. So wird der Kontakt mit der Armatur beim Auslösen und damit auch eine Übertragung von Krankheitserregern vermieden. Durch automatische Stagnationsspülungen wird der Erhalt der Trinkwasserhygiene unterstützt. Eine der Armaturen, die sich hervorragend für den Einsatz im Pflegebereich eignen, ist die Vorwand-Armatur VITUS. Sie ist mit unzähligen unterschiedlichen Ausführungen – darunter auch mit Infrarotsensor, Armhebel und als Duscharmatur – besonders für die Sanierung ideal. Aber auch im Neubau überzeugt die auf die Trinkwasserhygiene optimierte Armatur. Eine robuste Waschtisch-Armatur mit geringer Bauhöhe und harmonischen Proportionen ist die elektronische Waschtisch-Armatur CELIS E. Ihr zeitloses Design, die berührungslose Betätigung und eine optional zuschaltbare Stagnationsspülung machen sie zum perfekten Ausstattungselement in Senioren- und Pflegeheimen.

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Verbrühungsschutz für mehr Sicherheit
Alte und pflegebedürftige Menschen sind oftmals in ihrer Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit eingeschränkt. Damit steigt das Risiko, sich zu verbrühen. Der SCHELL Eckventil-Thermostat mit Verbrühungsschutz bietet hierfür die ideale Lösung, falls nicht bereits Armaturen mit Verbrühungsschutz im Einsatz sind – wie zum Beispiel die oben genannte XERIS E-T oder VITUS. Die kleine Zusatz-Armatur ist ideal geeignet für öffentliche und halböffentliche Einrichtungen wie Pflegeheime, Kliniken, Kindergärten u. ä. Denn mit dem Thermostat wird eine vorher eingestellte Maximaltemperatur nicht überschritten. So können sich die Pflegebedürftigen nicht an zu heißem Wasser verbrennen, und zusätzlich kann jederzeit eine Thermische Desinfektion für den Schutz vor Legionellen durchgeführt werden. Das Eckventil-Thermostat von SCHELL bietet eine zuverlässige, montagefreundliche und optisch ansprechende Lösung für den Verbrühungsschutz. Der Thermostat wird oberhalb des Eckventils für die Warmwasserleitung mit einem Verbindungsrohr zur Kaltwasserleitung installiert und gewährleistet, dass die Temperatur am Auslauf konstant z. B. bei 38 °C bleibt – unabhängig von Druckschwankungen. 

Lernen Sie hier auch alle berührungslosen Armaturen von SCHELL kennen!

 

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