Trinkwasserhygiene in Schulen & Co. – mit Intelligenten Lösungen von SCHELL

Die Schulferien stehen vor der Tür – und damit nach langen pandemiebedingten Phasen des Homeschoolings, in denen die Schulgebäude außer Betrieb waren, wieder eine Unterbrechung des „bestimmungsgemäßen Betriebs“. Sie gefährdet die Wassergüte. Doch man kann vorsorgen. Einiges zu hilfreichen Gegenmaßnahmen ist unter anderem in der Neuauflage der VDI 6023-1 zu lesen. Hier wird beispielsweise erläutert, welche Vorkehrungen zu treffen sind, um unzulässig lange Stagnationszeiten im Leitungssystem zu vermeiden und somit einer übermäßigen Vermehrung von Legionellen und anderen Bakterien vorzubeugen. Mit Lösungen von SCHELL ist dies kein Problem. Für eine Sanierung der Sanitärräume bieten sich die Ferien an.

Wer für hygienische Sanitärräume sorgen will, ist mit berührungslosen elektronischen Armaturen von SCHELL gut beraten. Sie sind für Waschtisch, Küche, Dusche, WC und Urinal verfügbar. Aufgrund der kontaktlosen Auslösung lässt sich eine mögliche Übertragung von Bakterien und Viren erheblich reduzieren. Dies kommt natürlich vor allem dort zum Tragen, wo nicht nur eine hohe Frequentierung herrscht, sondern zudem noch nicht alle mit den wichtigsten Hygieneregeln vertraut sind: In Schulen und Kindergärten, wo neben erwachsenen Mitarbeitenden vor allem auch Schul- oder Kindergartenkinder unterwegs sind. Und da die entsprechenden Gebäude auch in Pandemie- und Erkältungszeiten genutzt werden, ist es mit Blick auf die Zukunft eine lohnende Investition für die Nutzerhygiene, wenn man sich jetzt für eine Umrüstung auf berührungslose elektronische Armaturen entscheidet. Dr. Peter Arens, Hygienespezialist und Leiter Produktmanagement bei SCHELL: „Der häufigste Weg, sich auf einer öffentlichen Toilette mit einer Krankheit zu infizieren, ist über eine Schmierinfektion: Bakterien und Viren geraten über verschmutze Oberflächen auf die Hände und dann über den Mund in den Körper. Dies gilt immer und überall. In öffentlichen Toiletten bzw. Schultoiletten ist die Gefahr einer Kontamination sicherlich erhöht, da sie von vielen verschiedenen Menschen unterschiedlich genutzt werden. Die gute Nachricht: Jeder kann sich schützen, einfach indem er sich grundsätzlich gründlich die Hände wäscht. Und damit man nach dem Händewaschen nicht denselben Betätigungshebel berührt wie vor dem Waschen, bieten unsere elektronischen Armaturen mit Infrarotsensor zusätzliche Sicherheit, weil sie berührungslos genutzt werden.“

Elektronische Armaturen für mehr Sicherheit
Die Neuauflage der VDI 6023-1 fordert – wie bisher – alle 72 Stunden eine komplette Durchspülung der Trinkwasser-Installation über jede einzelne Entnahmestelle. Elektronische Armaturen helfen dabei, den in der Trinkwasserverordnung § 17 geforderten fachgerechten Betrieb einer Trinkwasser-Installation einzuhalten. Dies ist auch für Betreiber von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen außerordentlich wichtig, denn hier stehen Nutzer- und Trinkwasserhygiene im Fokus. Elektronische Armaturen simulieren den bestimmungsgemäßen Betrieb: Sie können in punkto Laufzeiten und Sensorreichweiten programmiert werden sowie für automatische Stagnationsspülungen 24 Stunden nach der letzten Nutzung. Das ist vor allem immer dann wichtig, wenn im Gebäude der notwendige Wasseraustausch nicht mehr oder nicht ausreichend stattfindet — beispielsweise aufgrund pandemiebedingter Schließungen oder eingeschränkter Nutzung durch Homeoffice und Homeschooling. Hier stellen elektronische Armaturen eine dauerhaft sichere Lösung dar.

Trinkwasserhygiene dank Wasserwechsel sicherstellen
Automatischer Wasserwechsel ist also ein hilfreicher und praktischer Weg, um die Trinkwasserqualität zu sichern. Gebäudenutzer und -betreiber in den Kommunen sowie bei privaten Bildungseinrichtungen müssen auch bei Unterbrechungen des bestimmungsgemäßen Betriebs gewährleisten können, dass ein regelmäßiger Wasserwechsel stattfindet. Hier empfiehlt sich das intelligente SCHELL Wassermanagement-System SWS. Mit ihm lassen sich automatisierte Stagnationsspülungen nach festgelegten Intervallen, zu festen Uhrzeiten, temperaturgesteuert oder kombiniert zeit- und temperaturgesteuert durchführen. Mit SCHELL SWS werden alle elektronischen Armaturen eines Gebäudes zentral gesteuert. Das bietet viele Vorteile: So ermöglicht es dem Facility Manager, das System so einzustellen, dass bei Stagnationsspülungen immer so viele Entnahmestellen gleichzeitig geöffnet werden, dass auch in den Versorgungs- und Anschlussleitungen mindestens eine einfache turbulente Strömung entsteht. Nur durch diese Gleichzeitigkeit bei der Spülung entsteht der geforderte vollständige Wasseraustausch in einer Trinkwasser-Installation nach spätestens 72 Stunden. Ein weiterer Vorteil: Die Spülungen für den bestimmungsgemäßen Betrieb und die Temperaturen entsprechend VDI 6023-1 können dokumentiert werden – als praktischer Nachweis für die Betreiber.

 

Fachplaner Christoph Tiede, Inhaber der Tiede Ingenieur­unternehmung GmbH, erläutert im Interview: „In einer Schule sind heute 50 oder sogar 100 Zapfstellen eingebaut. Wir haben Waschtische, WCs, Duschen, Putzräume, Teeküchen der Lehrer. Das SCHELL Wassermanage­ment-System SWS bietet die Möglichkeit, die Nutzung zu dokumentieren. Das hilft uns, die notwendigen Maßnahmen zur Einhaltung der Trinkwasserhygiene individuell anzupassen, und zwar basierend auf Fakten – und nicht nur auf bloßen Vermutungen. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Waschtische in den Klassen­räumen, die in Zeiten der Kreidetafel sicher ihre Berechtigung hatten. Auch wenn heute Klassenräume mit digitalen Tafeln ausgestattet werden, möchten die Lehrer gern die Waschtische erhalten. Für uns ist das problematisch, da die Armaturen im Zweifelsfall nicht bestimmungsgemäß genutzt werden und Stagnation verursachen. Mit SCHELL SWS können wir diese Armaturen gut ins Netzwerk ein­bauen. Gleichzeitig können wir nachweisen, ob und in welchem Maß diese Entnahmestellen genutzt werden.“

Ein weiterer Pluspunkt: Es spielt keine Rolle, ob SCHELL SWS im Neubau oder Sanierungsfall zum Einsatz kommen soll. Da es sich per Funk und/oder Kabel mit den elektronischen Armaturen vernetzen lässt, können auch Trinkwasser-Installationen in Bestandsbauten leicht nachgerüstet werden.

Perfektes Paar: SCHELL SWS und SMART.SWS
Mit dem Online-Service SMART.SWS muss der Facility Manager das zu überwachende Gebäude nicht einmal mehr betreten. Denn damit kann der Betrieb der Trinkwasser-Installation ganz bequem aus der Ferne überwacht werden. Voreingestellte Stagnationsspülungen und Wassertemperaturen lassen sich gebäudeübergreifend von überall aus – beispielsweise aus dem Homeoffice oder aus der Verwaltung – überprüfen und bei Bedarf an eine geänderte Nutzung anpassen. Auch Wartungseinsätze, wie zum Beispiel Batteriewechsel, können damit effizient und wirtschaftlich geplant werden. Das spart Zeit und Kosten.

Fazit: Betreiber von (halb-) öffentlichen und gewerblichen Gebäuden, aber auch beispielsweise von privaten Bildungseinrichtungen, sind mit den beschriebenen Lösungen von SCHELL hervorragend auf schwankende Frequentierung, ausbleibende Nutzung und die Zeiten danach vorbereitet: Der Schutz der Trinkwasser-Installation ist ebenso gegeben wie der der Nutzergesundheit – zuverlässig und nachhaltig.

 

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