Wo wir herkommen: Vom Eckventil zum Trinkwasserhygiene-Experten und Komplettanbieter für den öffentlichen Sanitärraum.

Im Jahr 1932 wurde SCHELL durch Hubert Schell im beschaulichen Olpe im Sauerland gegründet. Produziert wurden zunächst Auslaufarmaturen, ab 1935 auch WC-Spülarmaturen. Damals ahnte wohl noch niemand, dass die Gründerfamilie und die Belegschaften an den Unternehmensstandorten rund um den Globus fast 90 Jahre später auf eine beispiellose, andauernde Erfolgsgeschichte zurückblicken würden. Noch heute liegen die Geschicke der Firma in den Händen der Familie Schell – mittlerweile in dritter Generation.

Am Anfang war das Eckventil

Erster Meilenstein für das junge Unternehmen war ab 1949 die Produktion von Eckventilen. Bis heute wurden weit über 500.000.000 davon weltweit verbaut – das SCHELL Original vom europäischen Marktführer wird alle zwei Sekunden installiert, 2018 wurde Schell sogar als Weltmarktführer in diesem Produktsegment ausgezeichnet.

1957 trat Dipl.-Ing. Günther Schell, Sohn des Firmengründers, als geschäftsführender Gesellschafter in die Firma ein und baute das Unternehmen weiter aus. Anfang der 1960er-Jahre wurden erstmals auch Heizungs-Armaturen hergestellt.

 

Aus der Eckventil-Sparte hat sich seither ein umfangreiches Produktsortiment für den Anschluss von Armaturen, Haushaltsgeräten und Heizkörpern entwickelt – oft mit intelligentem Zusatznutzen, stets hochwertig in Materialität und Verarbeitung.

Die dritte Generation übernimmt die Leitung

1998 trat Dipl.-Wirt. Ing. Joachim Schell, Sohn von Dipl.-Ing. Günther Schell, in die Geschäftsführung ein, und ab dem darauffolgenden Jahr wurde die Weiterentwicklung der Sanitär-Elektronik im Bereich der elektronisch gesteuerten Waschtisch-Armaturen vorangetrieben.

Im 21. Jahrhundert expandierte SCHELL nicht nur mit neuen Produkten und einem Neubau in Olpe weiter, es wurden zudem Tochtergesellschaften in Polen, Belgien, Indien, Ungarn und Singapur gegründet. Im Jahr 2006 trat Dipl.-Kff. Andrea Schell, Tochter von Dipl.-Ing. Günther Schell, in die Geschäftsführung des Unternehmens ein. Als Nachfolger von Joachim Schell, der 2018 in die Rolle eines aktiven Gesellschafters wechselte, trat Andreas Ueberschär als Geschäftsführer Technik ins Unternehmen ein. Seit 2020 ergänzt Andrea Bußmann (Marketing und Vertrieb) die Geschäftsführung.

Das Unternehmen heute

Seit 2010 fokussiert sich SCHELL auf den öffentlichen und gewerblichen Sanitärraum. Heute ist SCHELL Komplettanbieter von Armaturen für (halb-) öffentliche und gewerbliche Sanitärräume. Die Armaturen für Waschtisch, Küche, Dusche, WC und Urinal verbinden ansprechendes Design, erstklassige Verarbeitung und raffinierte Steuerungstechnik. Dank unterschiedlicher Ausführungsvarianten werden höchste Nutzer- und Designansprüche erfüllt. Mit intelligenten Armaturen und größtem Qualitätsanspruch setzen wir Standards in Sachen Hygiene und Nachhaltigkeit.
 

Hier sehen Sie eine Auswahl unserer unterschiedlichen berührungslosen Armaturen für die Bereiche Waschtisch, Küche, Dusche, WC und Urinal.

Verantwortung für Gesundheit

Hygiene zu unterstützen und die Gesundheit der Nutzer zu schützen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der wir uns verpflichtet fühlen. So lassen sich viele SCHELL Armaturen berührungslos steuern und unterstützen so die Nutzergesundheit. Neben der Verbesserung der Hygiene helfen sie auch beim Wassersparen. Kommt es zu längeren Nutzungsunterbrechungen, leistet eine zuschaltbare Stagnationsspülung bei elektronisch gesteuerten Armaturen einen weiteren wichtigen Beitrag zur Hygiene: Spätestens 24 Stunden nach der letzten Benutzung lösen die Armaturen für ca. 20 Sekunden den Spülvorgang aus, um stagnierendes Wasser und somit das Wachstum von Viren und Bakterien wie Legionellen in den Rohrleitungen zu vermeiden. Regelmäßige Stagnationsspülungen sorgen für den notwendigen Wasserwechsel und simulieren den bestimmungsgemäßen Betrieb, wenn dieser nicht allein durch die Frequentierung der Armaturen erreicht wird. Zudem können Krankheitserreger zuverlässig und ohne chemische Belastung per Thermischer Desinfektion in Schach gehalten und so unterstützende Vorsorge betrieben werden.

Internationale Zulassungen und Zertifizierungen

Dank des hohen sicherheitstechnischen, hygienischen und umweltverträglichen Standards der Armaturen verfügt SCHELL über bewährte Zertifizierungen verschiedenster internationaler Organisationen – z.B. in Deutschland, den Niederlanden, Belgien oder Indien. Bereits 2007 erreichte der Armaturenspezialist beispielsweise international höchste Wasserspar-Bewertungen – Water-Rating. 2011 wurde das Unternehmen zudem Mitglied des europäischen Armaturenverbandes EUnited Valves (WELL – Water Efficiency Label). SCHELL genießt den Ruf als Vorreiter in Sachen nachhaltige Armaturen. So lassen sich z. B. mit SCHELL Produkten bis zu 60 % Wasser einsparen. Dazu passt, dass zahlreiche SCHELL Armaturen mit dem WELL-Label ausgezeichnet sind. Die europaweite Produkt-Klassifikation gibt Auskunft darüber, wie effizient – und damit nachhaltig – eine Sanitärarmatur arbeitet.

Begehrte Auszeichnungen

Für SCHELL ist der öffentliche Raum keineswegs eine designfreie Zone. Dank der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Gestaltungsexperten konnte das Unternehmen im Laufe der Jahre viele Jurys mit seiner Design-Kompetenz überzeugen und namhafte Designpreise gewinnen, darunter den Red Dot Design Award, den iF Design Award, den German Design Award und viele weitere.

Darüber hinaus erhielt SCHELL den German Brand Award für konsequente Markenführung, und die Armatur XERIS E-T wurde mit dem Iconic Award 2017, dem German Design Award 2018 und dem German Innovation Award 2018 ausgezeichnet:
 

Dank Thermostat und berührungsloser Sensorsteuerung kombiniert sie Komfort und Verbrühungsschutz mit maximaler Hygiene und sparsamem Wasserverbrauch und überzeugt mit erstklassigem Design. Die innovative Armatur ist außerdem in das SCHELL Wassermanagement-System SWS integrierbar, mit dem sich alle elektronischen Schell Armaturen eines Gebäudes an allen relevanten Entnahmestellen aus einer Hand vernetzen und steuern lassen.

SCHELL SWS wurde nicht umsonst mit dem niederländischen VSK Award, dem iF Design Award, dem Plus X Award und dem Iconic Award Innovative Interior sowie dem German Innovation Award (für SCHELL SWS und SMART.SWS) ausgezeichnet – die innovative Technik, die praxisorientierte Gestaltung und die nachhaltige Qualität des intelligenten Wassermanagement-Systems begeistern Anwender, Branchenkenner und Designspezialisten gleichermaßen. Jüngst hat das Unternehmen sein digitales Angebot mit dem SMART.SWS Cloud-Service erweitert und durfte sich dafür über den German Innovation Award freuen. In der Begründung der Jury heißt es: „Für Gebäudebetreiber, insbesondere im öffentlichen Bereich, gelten bezüglich der Trinkwasserinstallation strenge Hygienerichtlinien. Mit dem digitalen SCHELL Wassermanagement-System mit Fernzugriffs-Tool lässt sich die gesamte Gebäudeanlage einfach und komfortabel überwachen und steuern. Zudem wird damit ein wirtschaftlicher und Ressourcen schonender Betrieb noch einfacher. Dank des modularen Aufbaus kann das System individuell konfiguriert werden, wobei es sich in die bestehende Gebäudeleittechnik integrieren lässt.“

Die Zukunft ist smart public

Schell leistet in öffentlichen Bereichen mit Innovation und Zukunftsorientierung einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Gesundheit. Das Unternehmen hat sich der Maxime „Verantwortung für Gesundheit“ verschrieben, die gerade in Pandemie-Zeiten an Bedeutung gewinnt. Das umfasst das Sicherstellen hoher Hygienestandards durch ausgefeilte Elektronik. Die Hygiene bei der Nutzung wird beispielsweise durch die Infrarotsteuerung zum berührungslosen Auslösen sichergestellt, denn sie macht den Kontakt mit der Armatur überflüssig. Die Trinkwasserhygiene wird außerdem durch automatische Stagnationsspülungen unterstützt. Den immer komplexeren Anforderungen kann man besonders bei einer großen Anzahl von Armaturen in einem Gebäude nur noch über vernetzte Produkte gerecht werden. Die logische Weiterentwicklung aus dieser Erkenntnis war das SCHELL Wassermanagement-System SWS. Es bietet dank Automatisierung beste Unterstützung für den hygienischen und effizienten Betrieb der Trinkwasser-Installation, denn es spült die Armaturen dort, wo manuell nicht gespült wird – zentral gesteuert und kontrolliert. Dies ist vor allem bei Objekten relevant, die nicht permanent in Betrieb sind und deren Armaturen nicht mindestens einmal pro Tag genutzt werden. Dank SMART.SWS können Liegenschaften auch aus dem Homeoffice bequem kontrolliert und bei Bedarf Maßnahmen eingeleitet werden. Weitere sinnvolle Features sind der Verbrühungsschutz, insbesondere zum Schutz von Kindern und alten Menschen oder der optionale Leckageschutz. Mit diesen und weiteren technischen Möglichkeiten wird eine einwandfreie Trinkwasserhygiene effektiv unterstützt. Das nennt man bei Schell „smart public“.

 

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